Wir haben über Jahre dasselbe Muster beobachtet, bei Kunden wie bei uns selbst: Ein Stand läuft gut, viele Gespräche, gute Stimmung. Und ein paar Wochen später ist von all dem nichts übrig.
Fast immer liegt es an drei Dingen. Erstens: Es gab kein messbares Ziel, keine Zahl, an der sich Erfolg festmachen ließ. Zweitens: Das Standteam hatte keinen gemeinsamen, geübten Satz, der in einem Atemzug erklärt, worum es geht. Und drittens, der teuerste Fehler: Nach der Messe wurde nicht innerhalb weniger Tage nachgefasst.
Ein Messekontakt ist am ersten Tag warm und nach einer Woche kalt. Wer das ignoriert, bezahlt für Aufmerksamkeit, die er anschließend verschenkt.
Wir denken einen Auftritt deshalb von hinten: Was soll am Ende übrig bleiben? Erst dann gestalten wir den Stand, der dorthin führt.
